Intranet, Social Intranet, Extranet, interne Kommunikation

Der Worte gibt es viele. Allen gemein ist, dass Menschen in einem geschützten Bereich miteinander kommunizieren wollen.
In Projekten haben wir ganz unterschiedlich ausformulierte, mal längere, mal kürzere Anforderungen gelesen, die alle mehr oder weniger auf die gleichen Wünsche abzielen.
Unsere wichtigste Erkenntnis möchten wir heute mit euch teilen und gleich auch ein paar Vorschläge für die praktische Verprobung dieser Wünsche mit auf den Weg geben.
Es ist nicht eine Frage des Tools!
Ihr könnt noch so viele Anforderungen und Featurewünsche in ein Konzept gießen. Am Ende sind es die Menschen, die in diesem Tool kommunizieren sollen. Aber ob sie es auch wollen?
Hier werden oft die gleichen Fehler gemacht, die bei der Konzeption eines Forums gemacht werden. Viele Möglichkeiten, aber keine Beteiligung durch die, für die ihr das macht. Und nichts schreckt mehr ab, als ein (weitestgehend) leeres Forum.
Oder der Einführung eines CRM (Customer Relation Management), aber kein Mensch hinterlegt Anrufe, Mails oder sonstige Interaktion mit Customern.
Ihr könnt die Nutzung natürlich unter Androhung einer Abmahnung in der Arbeitsplatzbeschreibung festhalten.
Der bessere Weg ist sicherlich herauszufinden, was wie und mit welchen Mitteln für euch und euer Unternehmen passt.
Fangen wir mit den Basics an.
Ihr wollt in einem internen, geschützten Bereich kommunizieren. Oder anders: die Welt soll nicht mitlesen. Vielleicht habt ihr noch ein paar Quellen, die ihr allen bereitstellen wollt (einfach gedacht: im Sinne von Bookmarks). Das kann der Speiseplan der Kantine sein oder ein zentrales Adressbuch aller Mitarbeitenden. Vielleicht auch die Linksammlung zur internen Wissensdatenbank oder dem Onboarding-Prozess neuer Mitarbeitenden.
Alles, was darüber hinausgeht, basiert maximal auf Vorgängerprojekten, bei denen ihr gelernt habt, was alles schiefläuft. Ihr hattet dann auch genug Zeit, euch im Detail zu überlegen was besser gemacht werden soll und könnt es genau(er) formulieren.
Falls das nicht der Fall ist, startet einfach. Ganz im Sinne eines MVP (minimal viable products). Mit schmalem Budget und Zeitaufwand ausprobieren, ob eure Idee von den Menschen angenommen wird. Sie werden sich schon melden, wenn ihnen Dinge auffallen bzw. Funktionen fehlen. Und es gibt nichts Schöneres, als Wünsche der Menschen zu erfüllen, für die ihr das Projekt aufgesetzt habt.